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| In ihren Anfängen war die Kunst der Völker Westafrikas rein spiritueller Natur. Bildhauerei, Schnitzkunst, Metallbearbeitung, Musik und Tanz - all diese verschiedenen Ausdrucksformen entstanden nach den Prinzipien, die der Welt der Mystik und Magie angehörten. Ahnen-Gedenkfiguren symbolisieren die Vermittlerrolle der Vorfahren zwischen der Gottheit und den Menschen, rituelle Figuren versinnbildlichen Geister oder deren Verehrer. Während Figuren mehr das statische Element im religiösen Leben der Menschen bilden, verkörpern Masken das dynamische Prinzip. Die oftmals vollkommen verhüllten Maskenträger werden durch den Tanz in einen tranceähnlichen Zustand versetzt, der es ihnen ermöglicht, mit den Seelen ihrer Ahnen in Verbindung zu treten. Beachtenswert ist die Kunst der Dogon. Ihre Masken sind meist aus leichtem Holz gearbeitet und haben typischerweise einen kubischen Aufbau. Die vielen verschiedenen Maskentypen tragen menschliche Züge oder sind reine Tiergesichter. Die Ahnenfiguren sind dagegen aus sehr hartem Holz gearbeitet, vermitteln eine würdevolle Strenge. Sie sind expressiv und zeigen mitunter pathetische Züge. KWAM SASA NENE bietet erlesene Stücke aus dem westafrikanischen Raum. |
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